Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I
Warum wächst die Banane in Ecuador?
Und warum nicht in Norwegen?
assets/img/buch/farmer/opener-feld-berg.jpgassets/img/buch/farmer/heuernte-frueher.jpgDie Erde ist eine Kugel.
In der Mitte, am Äquator, steht die Sonne hoch.
Dort ist es das ganze Jahr heiß.
Oben und unten, an den Polen, ist es eiskalt.
Dazwischen ist alles anders: mal Wüste, mal grüne Wiese.
Zwei Dinge sind wichtig für eine Klima-Zone:
Wie warm ist es?
Wie viel Regen gibt es?
Aus diesen zwei Dingen kann man die Erde einteilen.
Bei uns in Mittel-Europa ist es mild.
Es gibt vier Jahres-Zeiten und oft Regen.
assets/img/buch/farmer/klimazonen-atlas.jpgDie Banane mag es immer warm.
Sie braucht Wärme das ganze Jahr.
Frost macht die Banane kaputt.
In Norwegen ist es im Winter eiskalt.
Darum wächst dort keine Banane.
Jede Pflanze hat eine Grenze.
Es kann zu kalt sein.
Der Sommer kann zu kurz sein.
Oder es ist zu hoch am Berg.
Ganz oben am Berg ist es kalt wie am Pol.
Darum wächst hoch oben kein Getreide mehr.
assets/img/buch/farmer/anbaugrenze-banane-regal.jpgManche Pflanzen wachsen in großen Gürteln um die Erde.
Man nennt sie: Anbau-Gürtel.
Weizen mag es mild, wie bei uns.
Aus Weizen wird Brot.
Reis mag es warm und nass, wie in Asien.
Mais mag warme Sommer, wie in Amerika.
Kaffee und Bananen wachsen nur in den warmen Tropen.
Datteln wachsen in der Wüste, in der Oase.
assets/img/buch/farmer/anbauguertel-getreidefeld.jpgNicht überall kann man Pflanzen anbauen.
Am Berg ist es steil und kalt.
Dort wächst nur Gras.
Aber Tiere können das Gras fressen!
Kühe, Schafe und Ziegen leben auf der Weide.
Im Sommer gehen die Kühe hoch auf die Alp.
Dort ist das Gras frisch und gut.
Das gibt es in Österreich und in der Schweiz.
Man nennt das: Alm-Wirtschaft.
Aus der Alp-Milch macht man guten Käse.

Die Erde wird wärmer.
Das nennt man Klima-Wandel.
Dadurch verschieben sich die Anbau-Grenzen.
Manche Pflanzen wachsen jetzt weiter im Norden.
In England wächst zum Beispiel neu der Wein!
Aber der Klima-Wandel bringt auch Probleme.
An manchen Orten wird es zu trocken.
Dann verdorren die Felder.
Und auf der Welt haben viele Menschen zu wenig zu essen.
Darum müssen wir gut mit dem Boden umgehen.
assets/img/buch/farmer/klimawandel-baustelle-acker.jpgAlle Zahlen in diesem Heft sind echt.
Sie kommen von Ämtern, Forscher:innen und Zeitungen.
Hier stehen die Quellen:
[1] FAO / bpb: Die wichtigsten Nahrungsmittel der Welt (Reis ernährt ~3,5 Mrd. Menschen) –
bpb.de
[2] Pflanzenforschung.de nach FAO: Weltproduktion Weizen ~808 Mio. t, Reis ~767 Mio. t (2022) –
pflanzenforschung.de
[3] Landwirtschaft.at (LK Österreich): Almen – rund 8.400 Almen, ~322.000 ha –
landwirtschaft.at
[4] Rinderzucht Austria: Almauftrieb 2022 – rund 300.000 Rinder gealpt –
rinderzucht.at
[5] wein.plus / VINUM: Rebfläche Großbritannien – +74 % in fünf Jahren auf ~4.300 ha –
magazine.wein.plus
[6] Statistik Austria / BIO AUSTRIA: Bio-Anteil Österreich rund 27 % der Agrarfläche (EU-Spitze) –
statistik.at
[7] FAO/WHO SOFI 2025: Welthunger 2024 – 673 Mio. Menschen (8,2 %) –
who.int
[8] WWF-Bodenreport 2024 / ÖROK: Flächenverbrauch Österreich 2024 ~6,75 ha/Tag, 10-Jahres-Schnitt ~11 ha/Tag –
wwf.at