WELTKÜCHE · KAPITEL-START

Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I

Was die Welt isst

Woher kommen die Zutaten auf deinem Teller? Und was hinterlässt ihr weiter Weg – beim Klima, beim Preis und bei den Menschen, die sie anbauen?

Ein ganz normales Frühstück – und eine kleine Weltreise: Kakao aus Westafrika, Banane aus Ecuador, Orangensaft aus Brasilien, Brot und Butter aus der Region.
Ein ganz normales Frühstück – und eine kleine Weltreise: Kakao aus Westafrika, Banane aus Ecuador, Orangensaft aus Brasilien, Brot und Butter aus der Region.
Darum geht es in diesem Kapitel: Dein Essen hat oft eine Weltreise hinter sich. Du lernst, warum das so ist. Klimazonen entscheiden, wo etwas wächst. Der Welthandel bringt die Zutaten zu uns. Du siehst auch, wer am Essen wie viel verdient. Und du lernst, wie du selbst etwas bewegen kannst: mit dem CO₂-Fußabdruck deines Tellers, mit saisonalem und regionalem Einkauf und mit Fair Trade.
AT · GW 1.8 & 1.9 AT · GW 3.6 & 3.14 AT · GW 4.1 & 4.10 DE · DGfG-Bildungsstandards Geographie DE · BY: LehrplanPLUS Geo 9 CH · RZG 3.2
🎮 So arbeitest du mit der Simulation: Du erforschst 30 Gerichte aus aller Welt – vom Tiroler Gröstl über Pizza Margherita bis Sushi, sortiert in vier Gruppen (🇦🇹 AT-regional · 🇦🇹🇩🇪🇨🇭 DACH · 🇪🇺 Europa · 🌍 Exotisch). Zu jedem Gericht bekommst du zuerst das echte Rezept mit Schritten, Zubereitungszeit und Nährwerten. Dann tippst du für jede Welt-Zutat (Pfeffer, Kakao, Reis …) auf der Weltkarte an, aus welchem Land sie typischerweise zu uns kommt. Manche Zutaten haben sogar zwei Hauptländer. Richtige Antworten bringen Punkte und bis zu 10 Abzeichen. Am Ende jedes Gerichts zeigt dir die Klimabilanz, wie weit deine Zutaten gereist sind.
📷Foto gesuchtKäselaibe in einer Sennerei, einem Käsekeller oder auf einem Marktstand (Bregenzerwald).assets/img/buch/weltkueche/sennerei-kaese.jpg
SEITE 1 · HERKUNFT

1 · Die Weltreise beginnt im Supermarkt

Ob Frühstück oder Abendessen: Kaum ein Teller kommt heute ohne Welthandel aus. Der Kakao im Frühstückskakao wuchs in Westafrika, der Pfeffer auf dem Spiegelei in Vietnam, der Reis im Curry in Asien. Gleichzeitig kommen Erdäpfel, Milch und Brot oft aus der nächsten Umgebung. Jedes Lebensmittel hat also eine Herkunftsgeschichte – und die beginnt für dich am Regal: Bei Obst und Gemüse muss das Herkunftsland angegeben sein.

Wie viel ein Land selbst erzeugt, misst der Selbstversorgungsgrad. 100 % heißt: Ein Land erzeugt genau so viel, wie es verbraucht. Bei Milch liegt Österreich weit darüber. Den Überschuss verkaufen wir ins Ausland – das nennt man exportieren. Bei Obst, Fisch oder Reis liegt Österreich weit darunter. Was hier fehlt, kaufen wir aus anderen Ländern zu – das nennt man importieren: aus Nachbarländern, aus Südeuropa oder per Schiff aus Übersee.

📷Foto gesuchtObst-/Gemüseregal im Supermarkt mit gut lesbaren Herkunftsschildern (z. B. „Spanien", „Österreich", „Ecuador") – Alltagsmotiv, ohne Personen.assets/img/buch/weltkueche/supermarkt-herkunftsschilder.jpg
📊 Echte Zahlen – Selbstversorgungsgrad Österreich: Getreide 90 % · Erdäpfel 78 % · Gemüse 55 % · Obst 33 % · Fisch 8 % · Reis unter 1 % – aber Milch 177 % und Käse 109 %. [1]
🎮 In der Simulation: Gesucht ist nicht der größte Produzent der Welt, sondern das Land, aus dem die Zutat typisch zu uns auf den Markt kommt. Vier Kategorien helfen dir: 🇪🇺 Hauptlieferant (kommt zu uns) · 🌐 Welt-Hauptproduzent (Big Player, aber selten bei uns im Regal) · 🌍 Off-Season-Lieferant (füllt nur unsere Wintersaison) · 🏠 Eigenkonsum (bleibt im eigenen Land). Zutaten aus der Speisekammer (Hefe, Essig …) sind als „lokal" markiert – sie musst du nicht erforschen.
✏️ Aufgaben:
  1. AFinde zu Hause oder im Geschäft drei Lebensmittel mit drei verschiedenen Herkunftsländern. Notiere Produkt und Land.
  2. BÖsterreich erzeugt bei Milch 177 %, bei Obst nur 33 % des eigenen Verbrauchs. Erkläre, was die beiden Zahlen konkret bedeuten – und was mit dem Überschuss bzw. der Lücke passiert.
  3. C„Österreich könnte sich doch einfach komplett selbst versorgen." Nimm Stellung: Welche Lebensmittel wären dann nicht mehr oder nur im Sommer erhältlich?
SEITE 2 · KLIMAZONEN

2 · Klimazonen: Warum Kakao am Äquator wächst

Dass Vorarlberger Bäuer:innen keinen Kakao anbauen, liegt nicht am Fleiß. Es liegt an der Klimazone. Die Kakao-Bohne braucht das ganze Jahr über Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Schatten. Solche Bedingungen gibt es nur im „Kakaogürtel" rund um den Äquator. Ähnlich wählerisch sind Banane, Vanille, Pfeffer und Zimt. Das sind alles tropische Kulturen – Pflanzen also, die nur in den heißen Tropen wachsen. Angebaut werden sie oft auf großen Plantagen.

Reis wiederum liebt Wärme und viel Wasser. In Süd- und Südostasien liefert der Monsun beides: Der Sommer-Monsun bringt gewaltige Regenmengen, die die Reisfelder fluten. Rund 90 % der Welternte wachsen deshalb in Asien. [2] Bei uns ist das Klima gemäßigt – nicht zu heiß und nicht zu kalt, mit Sommer und Winter. Diese gemäßigte Zone ist das Revier von Weizen, Roggen, Erdäpfeln und Äpfeln. Für Pasta braucht man Hartweizen. Der mag es trockener und heißer und wächst am liebsten in Italien oder Kanada. Übrigens hängt fast jede dieser Pflanzen an einem unscheinbaren Helfer: Ohne Bestäubung durch Insekten gäbe es weder Kakaofrucht noch Apfel.

Gewürze auf einem Basar in Jerusalem: Kurkuma, Pfeffer und getrocknete Blüten. Viele Gewürze wachsen nur in den warmen Tropen und reisen weit zu uns – Zimt aus Sri Lanka, Pfeffer aus Vietnam, Vanille aus Madagaskar.
Gewürze auf einem Basar in Jerusalem: Kurkuma, Pfeffer und getrocknete Blüten. Viele Gewürze wachsen nur in den warmen Tropen und reisen weit zu uns – Zimt aus Sri Lanka, Pfeffer aus Vietnam, Vanille aus Madagaskar.
Merke: Das Klima setzt jeder Pflanze eine Anbaugrenze. Tropische Pflanzen wie Kakao, Banane oder Vanille können bei uns nicht wachsen. Ohne Welthandel gäbe es hier also weder Schokolade noch Reis. Ohne heimische Landwirtschaft gäbe es weder Brot noch Milch.
🎮 In der Simulation: Die „falschen" Länder auf der Karte sind kein Zufall – sie sind die eigentliche Denkaufgabe. Frag dich bei jeder Option: Zu kalt? Zu trocken? Binnenland oder am Meer? Wer erkennt, dass Nori-Algen unmöglich aus einem Binnenland kommen können, holt sich das Abzeichen 🗺️ Geografie-Genie. Und bei jedem Treffer erfährst du, wie groß die Welternte der Zutat ist und was sie bei uns kostet.
SEITE 3 · WELTHANDEL

3 · Welthandel: Wer verdient an der Schokolade?

Zwischen Ernte und Regal liegt eine lange Kette: Anbau → Ernte → Transport → Verarbeitung → Handel. Nimm den Kakao als Beispiel. Fast die Hälfte der Welternte – rund 4,7 Mio. Tonnen pro Jahr – wächst in nur zwei Ländern: Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Ghana. [3] Millionen Kleinbauern-Familien leben dort vom Kakao. Oft bauen sie nur diese eine Pflanze an. Das nennt man Monokultur. Große Schiffe bringen die Bohnen dann nach Europa. Verarbeitet werden sie meist erst hier. Auch die Schweiz, Deutschland und Österreich verdienen an der Schokolade also kräftig mit.

Auf jeder Station dieser Kette wird die Ware wertvoller. Deshalb heißt sie Wertschöpfungskette. Wie das Geld auf ihr verteilt ist, überrascht viele. Von einem Euro, den wir für Schokolade zahlen, kommen nur etwa 8 Cent bei den Kakaobauern-Familien an. Der Rest bleibt bei Verarbeitung, Marke und Handel. [4] Wer den Anbau fairer machen will, greift zu Fair Trade: garantierte Mindestpreise plus eine Prämie für die Gemeinschaft. Mehr dazu auf Seite 5.

📷Foto gesuchtContainerterminal / Güterbahnhof Wolfurt: gestapelte Container, Kran oder Containerzug – vom öffentlichen Bereich bzw. der Straße aus fotografiert.assets/img/buch/weltkueche/wolfurt-container.jpg
📊 Echte Zahlen: Welt-Kakaoernte 2024/25: rund 4,7 Mio. t, davon 49 % aus Côte d'Ivoire und Ghana [3] · Anteil der Bauernfamilien am Schokoladenpreis: ca. 8 Cent pro Euro [4]
🎮 In der Simulation: Genau diese Handelswege steckt hinter den vier Länder-Kategorien: Ein 🌐 Welt-Hauptproduzent ist nicht automatisch unser Lieferant – die USA exportieren z. B. vor allem nach Asien, und viele Länder verbrauchen ihre Ernte selbst (🏠 Eigenkonsum). Nach jeder Runde bekommst du zu allen Ländern der Karte einen Erklär-Satz – auch zu denen, die du nicht angetippt hast. So siehst du, wie die Güterströme wirklich laufen.
✏️ Aufgaben:
  1. AZeichne die Kette der Schokolade vom Kakaobaum bis ins Regal (mindestens 5 Stationen).
  2. BEine Tafel Schokolade kostet 2,40 €. Rechne aus, was davon bei den Kakaobauern-Familien ankommt: 240 Cent · 8 : 100 = ? Vergleiche mit dem, was du geschätzt hättest.
  3. C„Ohne Welthandel gäbe es bei uns keine Schokolade – aber mit Welthandel bleiben die Bauernfamilien arm." Diskutiere: Liegt das am Handel selbst oder an der Verteilung entlang der Kette? Welche Lösungen kennst du?
SEITE 4 · KLIMABILANZ

4 · Klimabilanz auf dem Teller: Die große Überraschung

„Regional einkaufen rettet das Klima" – stimmt das? Nur zum Teil. Forscher haben die Klimawirkung von 40 Lebensmitteln über die ganze Kette untersucht, und das Ergebnis überrascht: Der Transport macht im Schnitt weniger als 10 % des CO₂-Fußabdrucks von Lebensmitteln aus. [5] Entscheidend ist die Erzeugung, also wie ein Lebensmittel wächst oder gehalten wird. 1 kg Rindfleisch verursacht rund 60 kg Treibhausgase – das sind Gase, die die Erde aufheizen. 1 kg Linsen oder Erbsen verursacht weniger als 1 kg. Ein Rindsgulasch aus der Region kann das Klima also stärker belasten als ein Linsencurry mit Gewürzen aus Übersee.

Beim Transport zählt vor allem das Wie: Fast 60 % der Lebensmittel-Transportkilometer laufen über das Schiff, nur 0,16 % über das Flugzeug. [6] Die Banane per Schiff ist darum kein Klimaproblem – Flugware (etwa empfindliche Beeren oder Spargel außerhalb der Saison) dagegen schon. Und saisonal & regional bleibt trotzdem sinnvoll: Die Freiland-Tomate im August schlägt jede Winter-Tomate aus dem beheizten Glashaus.

📷Foto gesuchtWochenmarkt-Stand (Bregenz/Dornbirn/Feldkirch) mit saisonalem Gemüse und Preistafeln – gern mit „aus der Region"-Beschriftung.assets/img/buch/weltkueche/wochenmarkt-saisonal.jpg
📊 Echte Zahlen: Rindfleisch ~60 kg CO₂-Äquivalente pro kg, Linsen/Erbsen < 1 kg · Transportanteil bei den meisten Lebensmitteln < 10 % [5] · nur 0,16 % der weltweiten Lebensmittel-Transportkilometer per Flugzeug, ~60 % per Schiff [6]
🎮 In der Simulation: Die Klimabilanz am Ende jedes Gerichts rechnet dir die Transport-Emissionen der Welt-Zutaten offen vor: 50 g pro Welt-Zutat · Strecke · Transport-Faktor (Schiff 8, Bahn 30, Lkw 80, Flugzeug 500 g CO₂ pro Tonnen-Kilometer). Bewertet wird von 🌱 „sehr klimafreundlich" bis 🔥 „klimaintensiv". Vergleiche selbst: Tiroler Gröstl ≈ 50 g, Sushi ≈ 900 g CO₂ pro Portion. Merke dabei: Diese Bilanz zeigt bewusst nur den Transport – die Erzeugung (Rind vs. Linsen!) kommt noch dazu.
✏️ Aufgaben:
  1. ASchließe ein AT-regionales und ein exotisches Gericht ab und notiere beide Klimabilanzen. Woran liegt der Unterschied?
  2. BEine Gewürz-Zutat (50 g) reist 10.000 km. Rechne die Transport-Emissionen aus: per Schiff 0,05 kg · 10.000 km · 8 : 1.000 = ? g CO₂ – per Flugzeug 0,05 kg · 10.000 km · 500 : 1.000 = ? g CO₂. Wie viel Mal so hoch ist der Flug-Wert?
  3. C„Hauptsache regional!" – Beurteile diesen Ratschlag mit den Zahlen dieser Seite. In welchen Fällen stimmt er, in welchen führt er in die Irre?
SEITE 5 · GESUND & FAIR

5 · Gesund und fair essen: Dein Teller, deine Entscheidung

Was auf den Teller kommt, entscheidet dreifach: über deine Gesundheit, über das Klima (Seite 4) – und über die Menschen am Anfang der Kette (Seite 3). Für die Gesundheit gibt die österreichische Ernährungspyramide die Richtung vor: viel Wasser, täglich Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst, regelmäßig Getreide und Erdäpfel, maßvoll Milchprodukte, wenig Fleisch, selten Süßes. [7] Die Nährwerte auf Verpackungen (und in der Simulation) machen Gerichte vergleichbar: Energie (kcal), Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Ballaststoffe, Salz.

Für die Fairness gibt es Fair Trade: Siegel wie Fairtrade garantieren Mindestpreise und eine Prämie für Schulen, Brunnen oder Werkzeug – ein direkter Hebel gegen die 8-Cent-Bilanz von Seite 3. Und ein dritter Hebel kostet gar nichts: weniger wegwerfen. Wenn noch essbare Lebensmittel im Müll landen, nennt man das Lebensmittelverschwendung. Und die ist enorm. Österreichs Haushalte werfen pro Jahr rund 635.000 Tonnen Lebensmittel weg – etwa 70 kg pro Person. Mehr als die Hälfte davon wäre noch gut gewesen. [8] Essen im Müll hat seine ganze Weltreise umsonst gemacht.

📷Foto gesuchtNahaufnahme im Geschäft oder zu Hause: Schokolade/Bananen/Kaffee mit gut sichtbarem Fairtrade-Siegel auf der Verpackung.assets/img/buch/weltkueche/fairtrade-siegel.jpg
📊 Echte Zahlen: Lebensmittelabfälle österreichischer Haushalte: 635.000 t/Jahr, davon 358.000 t vermeidbar – rund 70 kg pro Kopf, vermeidbar davon 40 kg [8]
🎮 In der Simulation: Jedes der 30 Rezepte zeigt Portionen, Zubereitungszeit und Nährwerte (kcal, Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Ballaststoffe, Salz) – ideal zum Vergleichen: Gröstl gegen Sushi, Kasnudeln gegen Curry. Nach dem Erforschen liefert die Infoseite zu jedem Gericht außerdem Hintergrundwissen und Trivia. Wer alle 30 Gerichte abschließt, holt sich das Abzeichen ⭐ Sterne-Koch – und die Rezepte sind echt: Sie funktionieren auch in deiner Küche.
✏️ Abschluss-Aufgaben:
  1. AVergleiche in der Simulation die Nährwerte von zwei Gerichten deiner Wahl. Welches passt besser zur Ernährungspyramide? Begründe.
  2. B70 kg Lebensmittel pro Kopf und Jahr im Müll: Rechne aus, wie viel das pro Woche ist (70.000 g : 52 = ?). Nenne drei konkrete Maßnahmen, mit denen deine Familie diese Menge senken könnte.
  3. CStelle ein „dreifach gutes" Wochenend-Menü zusammen (gesund · klimafreundlich · fair) und begründe jede Komponente mit einem Fachbegriff aus diesem Kapitel. Koche es, wenn möglich, mit einem Rezept aus der Simulation nach.
QUELLEN

Quellen & zum Weiterlesen

[1] BMLUK: Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln in Österreich (2023/24 bzw. 2024) – bmluk.gv.at
[2] Planet Wissen (WDR/SWR): Reis – Weltnahrungsmittel aus Asien (nach FAO-Daten) – planet-wissen.de
[3] Schweizer Plattform für nachhaltigen Kakao: Kakao-Statistik (Weltproduktion 2024/25) – kakaoplattform.ch
[4] Make Chocolate Fair! / INKOTA: Niedrige Kakaopreise und Einkommen für Kakaobäuer:innen – makechocolatefair.org
[5] Our World in Data: Food – what you eat vs. where it's from (Poore & Nemecek 2018, Science) – ourworldindata.org
[6] Our World in Data: Very little of global food is transported by air – ourworldindata.org
[7] Gesundheitsportal Österreich: Die österreichischen Ernährungsempfehlungen (Ernährungspyramide) – gesundheit.gv.at
[8] BMLUK: Lebensmittelabfälle in österreichischen Haushalten (2022) – bmluk.gv.at